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25.06.2002 - Scheunenbrand

25.06.2002 - Scheunenbrand in Bobenheim-Roxheim

Um 23:59 wurden die Wehren Groß-/Kleinniedesheim und Heßheim erneut zur Nachbarschaftshilfe für Bobenheim-Roxheim alarmiert. Gemldet wurde ein Scheunenbrand. Von unserer Seite waren zur Brandbekämpfung (TSF-W) und zur Wasserversorgung (TSF) 10 Mann im Einsatz.

 

 

In der Rheinpfalz vom 27.06.2002 und bei RON - Rheinpfalz Online erschien dazu folgender Artikel:

Erneut ein Brand: Scheune zerstört

Landwirtschaftliche Geräte kaputt - Feuerwehr mit 55 Personen vor Ort

Die Brandserie in Bobenheim-Roxheim reißt nicht ab. In der Nacht zum Mittwoch brannte eine Scheune in der Kaufweide ab. Der Schaden beläuft sich auf rund 150.000 Euro.

Wehrleiter Ewald Marx war gestern die Anspannung der vergangenen Tage anzumerken - fast täglich mussten er und seine Kollegen in den vergangenen zwei Wochen ausrücken, um einen Brand in der Gemeinde zu löschen. "Es herrscht Hochspannung", so Marx. Gegen Mitternacht wurden er und die Bobenheim-Roxheimer Wehr zu dem Brand in die Kaufweide gerufen. Da die Holzscheune rund 250 Meter vor dem Ort liegt, habe es etwas gedauert, bis die Feuerwehr die Wasserversorgung habe organisieren können. Weil die abgebrannte Scheune aus Holz bestand, habe sich erneut ein "Feuer-Szenario" entwickelt. Die Scheune, in der mehrere landwirtschaftliche Geräte untergestellt waren, brannte komplett ab, sagte Marx auf RHEINPFALZ-Anfrage. 55 Wehrleute - Hilfe kam diesmal wieder von der Verbandsgemeinde Heßheim - und die Kriminalpolizei waren bis 4.30 Uhr an der Unglücksstelle. Glücklicherweise habe die Scheune alleine auf einem Feld gestanden. Darum sei der Schaden auch geringer ausgefallen, als beim Brand der Zwiebelhalle (wir berichteten), bei dem auch umliegende Häuser in der Roxheimer Straße beschädigt wurden.

Angesichts der Brandserie der vergangenen Tage sei auch die Bevölkerung "spürbar aufgewühlt", meinte Marx. Er bittet die Bewohner Bobenheim-Roxheims, aufmerksam zu sein und Geräusche sowie auffälliges Verhalten zu melden. "Wir brauchen Zivilcourage", so der Wehrleiter. Auch Bürgermeister Manfred Gräf appelliert an die Bürger, vorsichtig zu sein. So sollten Hofeinfahrten abgeschlossen werden, damit ein Täter nicht die Möglichkeit hat, zu nahe an ein Gebäude heran zu kommen. "Erhöhte Aufmerksamkeit", lautet auch der Rat des Polizeipräsidiums Ludwigshafen für die Bevölkerung.

Da die Scheune "ringsum in Flammen stand", ist für Bürgermeister Manfred Gräf "als Laien" eindeutig, dass Brandstiftung die Ursache des Scheunen-Brandes ist. Davon geht im Übrigen auch Wehrleiter Marx aus. Dass der jüngste Brand bereits um Mitternacht gelegt wurde, wertet Gräf als Beleg dafür, "dass der Täter leichtsinniger wird, weil er immer früher zuschlägt". Die Wahl der Tatorte sei für ihn Beleg, dass "der Täter wohl ortskundig ist", so Gräf. Um weitere Brände zu vermeiden, seien die Zivilstreifen verstärkt worden. Zur weiteren Ermittlungsstrategie der Polizei wollte er keine Angaben machen. Allerdings sei die Tat in der Nacht zum Mittwoch sehr schnell passiert. Ein in der Nähe arbeitender Landwirt habe die Scheune zunächst im Blick gehabt, dann etwas an seinem Anhänger gearbeitet und schon habe die Scheune in Flammen gestanden, berichtet Gräf.

Von dem Feuer betroffen sind zwei Landwirte, die bereits beim Brand der Zwiebelhalle Geräte und Verpackungsmaterialien verloren haben. Der Besitzer der Scheune sagte auf RHEINPFALZ-Anfrage, dass in dem Gebäude aus Holz mehrere landwirtschaftliche Geräte gelagert hätten, die nun kaputt seien. Zudem müsse abgewartet werden, ob auch das Fundament der Scheune durch die große Hitze beschädigt wurde. Die Scheune nutzten der Eigentümer selbst und ein weiterer Landwirt. Nur durch "gegenseitige Hilfe" der Landwirte untereinander könne der entstandene Schaden vorerst kompensiert werden.

Mit dem Hinweis auf die laufenden Ermittlungen sagte das Polizeipräsidium Ludwigshafen lediglich, dass die Schadenshöhe bei rund 150.000 Euro liege. Zur Brandursache lagen bis zum Abend noch "keine Erkenntnisse" vor, sagte eine Sprecherin auf RHEINPFALZ-Anfrage. Allerdings bestätigte sie, dass gestern "sehr intensiv ermittelt" wurde. (ax)


 
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