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21.12.2009 - Garagenbrand

21.12.2009 - Nachbarschaftshilfe bei Garagenbrand

Am 21.12.2009 wurden die Wehren der Verbandsgemeinde Heßheim zur Nachbarschaftshilfe mit Atemschutzgeräteträgern für Bobenheim-Roxheim alarmiert.

In der Rheinpfalz erschien hierzu folgender Artikel

Garage samt Peugeot ausgebrannt

Bobenheim-Roxheim: Anwohner beim Löschen in Max-Slevogt-Straße leicht verletzt - Übergreifen der Flammen auf Haus verhindert

Eine Garage samt Auto ist in der Max-Slevogt-Straße in Bobenheim-Roxheim gestern Morgen ausgebrannt. Mit einer leichten Rauchgasvergiftung musste der 66-jährige Besitzer des Wagens ins Krankenhaus eingeliefert werden. Die Feuerwehr konnte gerade noch ein Übergreifen der Flammen auf das angrenzende Wohnhaus verhindern. Doch das war nicht der einzige Einsatz, der die Feuerwehr in diesen Tagen in Atem hielt.

Eine weithin sichtbare Rauchsäule hat den ehrenamtlichen Feuerwehrmännern und -frauen schon ihren Einsatzort erkennen lassen. Alarmiert wurden sie um 9.18 Uhr. „Als wir ankamen, war das Dach schon durchgebrannt", erzählt Wehrleiter Patrick Janz. Ein Anwohner, der laut Polizei zuvor versucht hatte, das Feuer mit einem Löscher zu bekämpfen, sei leicht verletzt vom Deutschen Roten Kreuz ins Krankenhaus gebracht worden.

Mit Wasser und Schaum konnten die 31 Hilfskräfte aus Bobenheim-Roxheim und der Verbandsgemeinde Heßheim die Lage unter Kontrolle bringen und das Wohnhaus vor den Flammen retten. „Mit einem Lüftungsgerät haben wir das Haus rauchfrei gemacht", berichtet Janz. Der Schaden an dem ausgebrannten Auto - einem Peugeot 206 -, der Garage und dem Wohngebäude wird von den Einsatzkräften auf mehrere Zehntausend Euro geschätzt.

Unklar war zunächst die Brandursache. Die Brandermittler der Polizei meldeten nach ersten Nachforschungen, dass sie eine „fahrlässige Brandstiftung" in Erwägung ziehen. Das Auto sei tags zuvor liegengeblieben, und der Halter habe in seiner Garage versucht, die Ursache zu beheben. „Inwiefern sein Tun für den Brand verantwortlich ist, kann möglicherweise erst durch ein Gutachten festgestellt werden", berichten die Beamten.

Die Feuerwehr musste sich darauf einstellen, noch bis mittags mit Aufräumarbeiten beschäftigt zu sein. Und das nach einem Adventswochenende, das für die Freiwillige Feuerwehr aus Bobenheim-Roxheim nicht gerade besinnlich verlaufen war. Schon Freitagnacht gegen 2 Uhr waren sie vom Wachdienst im Globus-Markt alarmiert worden, weil ein Adventskranz in der Apotheke brannte, wie Janz berichtet. „Fensterbank und Glasscheibe waren schon in Mitleidenschaft gezogen. Der Sicherheitsdienst hat das Feuer aber zum Glück noch bemerkt." Kerzen unbeaufsichtigt brennen zu lassen, sei fahrlässig, warnt Janz.

Auch Samstagnacht durften die Wehrleute nicht ruhig schlafen. Nachts um 3 Uhr seien sie zu einem Wasserschaden in der Max-Planck-Straße gerufen worden. „Wir haben die Anwohner aber darauf hingewiesen, dass man bei drei Zentimeter Wasser im Bad nicht die Feuerwehr rufen muss", meint Janz.

Dabei stehen den Frauen und Männern noch Weihnachten und Silvester mit brennenden Tannenbäumen, Krachern und geplatzten gefrorenen Leitungen bevor. „Wir nehmen aber wahr, dass die Leute vorsichtiger werden", meint Wehrleiter Janz. Auf die Feiertage richte sich die Wehr nicht besonders ein: „Wir sind ohnehin 365 Tage 24 Stunden lang im Dienst." (jel)

LANDMAA

Quelle: Verlag: DIE RHEINPFALZ Publikation: Frankenthaler Zeitung Ausgabe: Nr.297 Datum: Dienstag, den 22. Dezember 2009 Seite: Nr.17 "Deep-Link"-Referenznummer: '5866557'


 
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