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02.04.2011 - Aktion "Saubere Landschaft"

02.04.2011 - Aktion "Saubere Landschaft"

Am 02.04.2011 führte die Jugendfeuerwehr in Zusammenarbeit mit der Ortsgemeinde Großniedesheim und Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr wieder die inzwischen zur jährlichen Tradition gewordene Flurreinigungsaktion durch.

In der Rheinpfalz vom 04.04.2011 erschien hierzu folgender Artikel:

Helfen bei der Aktion Saubere Landschaft: Mitglieder der Laienspielgemeinschaft Beindersheim. Foto: BOLTE

Müllsammeln statt Gartenarbeit

Freiwillige in Großkarlbach, Gerolsheim, Großniedesheim, Beindersheim, Dirmstein und Laumersheim sammeln Unrat ein

Statt eigener Gartenarbeit hat für zahlreiche Helfer in den Ortsgemeinden der Verbandsgemeinde Grünstadt sowie in Beindersheim und Großniedesheim die Teilnahme an der Aktion „Saubere Landschaft” auf dem Samstagsprogramm gestanden. Die Verwaltungen sorgten für Container und für eine Vesper als Abschluss, die Helfer sammelten Müll ein.

Ausgestattet mit Gummistiefeln, Handschuhen und Kunststoffsäcken fanden sich die freiwilligen Helfer um 9 Uhr am Treffpunkt ein, wo sie von den Bürgermeistern, in Großkarlbach übernahm dies stellvertretend Dietmar Auffurth, begrüßt wurden. In Dirmstein hatte neben der Gemeinde traditionell der Umweltverein „Alte Sandkaut” die Federführung. In Gerolsheim und Großniedesheim stellte jeweils die Jugendfeuerwehr den Großteil der Helfer.

Ralf-Peter Riegel freute sich in Großkarlbach über die rege Beteiligung der Jagdgenossenschaft. 15 Leute waren dort zweieinhalb Stunden lang damit beschäftigt, mehr als fünf Kubikmeter Müll einzusammeln. Trotz des Ärgers über diesen Müllberg zeigt sich Ralf Peter Riegel erfreut darüber, dass es von Jahr zu Jahr etwas weniger Müll werde. Sein Gerolsheimer Amtskollege Erich Weyer stellt hierbei eine gewisse Veränderung im Wegwerfverhalten der Autofahrer fest. Während früher meist Plastikflaschen die Autobahnböschung zierten, seien es seit dem Mehrwegpfand jetzt vermehrt die „Cafe-to-go-Becher”. Auch er hätte sich an dem sonnigen Samstagmorgen etwas Angenehmeres vorstellen können, als den Dreck anderer Leute wegzumachen, findet die Aktion aber unterstützenswert.

„Natürlich wäre es toll gewesen, wenn wir ein paar mehr gewesen wären als 25 Leute, von denen die Jugendfeuerwehr den Großteil gestellt hat”, sagte er. Gegen 12.30 Uhr war der Gerolsheimer Trupp mit zirka drei Kubikmeter gesammeltem Müll fertig. In Großniedesheim begleiteten drei Fuhrwerke zehn freiwillige Helfer, die zirka fünf Kubikmeter Unrat eingesammelt hatten. Ärgerlich findet Michael Walther, dass der Müllberg auch problemlos hätte regulär entsorgt werden können. Warum man eine ausgediente Dunstabzugshaube oder seinen Bauschutt auf dem Feld entsorgen müsse, sei ihm ein Rätsel.

In Beindersheim machten sich 35 Helfer vom Friedhof aus auf den Weg, so dass vier Trupps durch die Gemarkung ziehen konnten. Ortsbürgermeister Thomas Wey lobte die hohe Anzahl von Jugendlichen. Jedes Jahr unterstützen neben engagierten Einzelpersonen die Pfadfinder, die Feuerwehr und die Laienspieler die Aktion. Hauptfundorte waren wie in den anderen Gemeinden die Gräben entlang der Autobahn und entlang der Landstraße nach Frankenthal.

Neben dem üblichen Plastikzeug, und einigen Autoreifen waren diesmal auch zwei alte Ölfässer dabei. „Nicht nachvollziehen kann ich, dass jemand seine Altkleider in der Natur entsorgen muss, anstatt sie in unsere aufgestellten Container zu werfen”, so Thomas Wey. Dennoch gebe ihm gerade der große Zuspruch von Beindersheimer Jugendlichen Hoffnung, dass solche Aktionen nicht sinnlos seien. Ideal war auch das Wetter, resümierten alle beteiligten Bürgermeister. Denn wenn man schon den Dreck anderer Leute wegmache, dann doch lieber bei 25 Grad und Sonnenschein als bei Nieselregen. (evg)

 

Quelle: Verlag: DIE RHEINPFALZ,Publikation: Frankenthaler Zeitung, Ausgabe: Nr.79, Datum: Montag, den 04. April 2011, Seite: Nr.23, "Deep-Link"-Referenznummer: '7530408'


 
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