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28.09.2013 - Brand Harthausen

28.09.2013 - Brand Harthausen

Am 28.+29.09.2013 wurde die Wehr Groß-/Kleinniedesheim zur Unterstützung bei einem Brand in Harthausen (VG Dudenhofen) gerufen. An beiden Tagen wurde das MTW zum Personentransport eingesetzt.

Am 29.09. stellte die Verbandsgemeinde Heßheim das TLF aus Heßheim mit einer Staffelbesatzung zur Unterstützung der Einsatzbereitschaft in der VG Dudenhofen zur Verfügung.

 

 

FOTO: DPA
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FOTO: SWR
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In der RHEINPFALZ AM SONNTAG erschienen hierzu folgende Artikel:

Gasexplosion in Harthausen: 16 Verletzte und Millionenschaden

Beim Brand eines Lkw auf einem Firmengelände im Rhein-Pfalz-Kreis explodierte Samstagfrüh ein Gastank. 16 Feuerwehrleute wurden zum Teil schwer verletzt. Die Polizei evakuierte den gesamten 3000-Einwohner-Ort – bis heute früh. Malu Dreyer sichert Hilfe durch das Land zu.

VON STEFAN KELLER

HARTHAUSEN. Die Explosion eines mit Gas gefüllten Lkw-Tankauflegers in einem Flüssiggashandel hat gestern um 5.13 Uhr die Gemeinde Harthausen im Rhein-Pfalz-Kreis erschüttert. Der Knall war in weiten Teilen der Vorderpfalz zu hören. Der Gastank war bei Löscharbeiten in die Luft geflogen. 16 Feuerwehrleute erlitten Brandverletzungen, sieben davon schwere. Ein Mann schwebte zeitweise in Lebensgefahr. Er hatte heiße Dämpfe eingeatmet. Die Feuerwehr war um 4.22 Uhr wegen Bränden in Lastwagen-Führungshäusern vom Eigentümer des Betriebs alarmiert worden. Brandstiftung wird nicht ausgeschlossen.

Polizeipräsident Jürgen Schmitt vom Polizeipräsidium Rheinpfalz in Ludwigshafen bestätigte gegenüber der RHEINPFALZ am SONNTAG Hinweise auf entsprechende Drohungen in sozialen Netzwerken. Aussagen des Firmeninhabers dazu werde nachgegangen. Schmitt: „Wir nehmen das ernst.“ Der Inhaber befindet sich laut Schmitt seit gestern „in Betreuung“.
Die Druckwelle der Explosion schleuderte den Tankauflieger 400 Meter weit über eine angrenzende Straße in ein Feld. Ein zweiter Tank krachte in die Halle eines benachbarten Betriebes. Zwei Häuser direkt an der Unglücksstelle wurden komplett zerstört. Zahlreiche weiteren Gebäude bis zum etwa 600 Meter entfernt liegenden Ortskern wurden beschädigt, Scheiben barsten. Der Schaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf mehrere Millionen Euro. Diese Zahl nannte Landesinnenminister Roger Lewentz gestern bei einer Pressekonferenz. Er hatte sich am Unglücksort informiert und den Einsatzkräften gedankt. Heute will sich Ministerpräsidentin Malu Dreyer in Harthausen ein Bild von der Lage machen. Das Land werde „an der Seite der Gemeinde stehen“, ließ Dreyer mitteilen.

Die Bekämpfung des Brandes war schwierig, weil aus bis Redaktionsschluss noch immer Gas austrat und sich auf dem Firmenareal viele weitere Gasbehälter befanden. Die Wehrkräfte durften nicht näher als 200 Meter an die Brandstelle heran. „Die Gefahr ist noch nicht gebannt“, begründete Peter Friedrich, Leiter der Berufsfeuerwehr Ludwigshafen, die bis heute ausgeweitete Evakuierung des Ortes. Der Inhalt der Gasauflieger musste kontrolliert abgefackelt werden. „Das dauert Stunden“, sagte Friedrich.

Die evakuierten Bürger wurden in einer Halle in Dudenhofen betreut. 450 Rettungskräfte waren im Einsatz.
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Quelle: Verlag: DIE RHEINPFALZ, Publikation: Frankenthaler Zeitung, Ausgabe: Nr.39, Datum: Sonntag, den 29. September 2013, Seite: Nr.1

Die Seiten 1 und 4 zum Nachlesen als PDF:

 

 

In der Rheinpfalz erschien am 30.09.2013 folgender Artikel

Gasexplosion: Entwarnung erst nach über 30 Stunden

Die 3000 Einwohner Harthausens konnten gestern um 13.30 Uhr zurück in ihre Häuser. Nach einer Gasexplosion am frühen Samstagmorgen war der Ort im Rhein-Pfalz-Kreis evakuiert worden. Die Brandursache ist noch nicht geklärt, die Polizei hält Brandstiftung für möglich.

Harthausen (snf/snr). „Wir ermitteln mit Hochdruck in alle Richtungen“, sagte ein Polizeisprecher. Hinweise auf Brandstiftung hatte es aus sozialen Netzwerken gegeben. Spezialisten des Bundeskriminalamtes suchten gestern Nachmittag nach Spuren auf dem Gelände des Flüssiggashandels, auf dem am Samstagmorgen ein Feuer ausgebrochen war (RHEINPFALZ am SONNTAG berichtete). Nachdem die Feuerwehr angerückt war, explodierte ein Gastank; 16 Feuerwehrleute wurden verletzt, acht davon schwer. Gestern wurden noch 13 Wehrleute in Krankenhäusern behandelt, drei davon auf der Intensivstation. Laut Polizei besteht keine Lebensgefahr.In der Nacht auf Sonntag löschten die Wehren mehrere Brandnester. Besonders heikel war, dass weitere Gastanks undicht waren. Mit Hilfe der BASF-Werksfeuerwehr wurde das Gas über mobile Fackeln kontrolliert verbrannt. Die Harthausener durften auch Sonntagvormittag noch nicht in ihre Häuser, weil in einem Tank, der bei der Explosion auf ein Feld geschleudert worden war, noch Gasreste festgestellt wurden, die dann verbrannt wurden. Die Polizei patrouillierte durch den Ort, um Einbrüche zu verhindern.

Bei der Explosion entstand ein Millionenschaden. Besonders betroffen sind viele Betriebe im Gewerbegebiet. Dort habe es „massive Schäden durch fliegende Teile“ gegeben, an einigen Häusern in der unmittelbaren Umgebung sei ein Totalschaden entstanden, sagte Kreisfeuerwehr-Inspekteur Uwe Speichermann. Etwa 50 Unternehmen könnten Sachschäden davongetragen haben.

Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) kam gestern ins Lagezentrum nach Harthausen und dankte den Einsatzkräften für ihr Engagement. Gestern waren noch rund 200 Helfer im Einsatz. Blickpunkt Seite 3

Quelle: Verlag: DIE RHEINPFALZ, Publikation: Frankenthaler Zeitung, Ausgabe: Nr.227, Datum: Montag, den 30. September 2013, Seite: Nr.1

Die Seite 3 zum Nachlesen als PDF:

 

 

In der Rheinpfalz vom 12.10.2013 erschien hierzu folgender Artikel

Südwestdeutsche Zeitung - Pfalz kompakt

Noch neun Wehrleute in Klinik

Zwei Wochen nach der Gasexplosion auf einem Firmengelände in Harthausen (Rhein-Pfalz-Kreis) liegen noch neun Feuerwehrleute im Krankenhaus, einer davon auf der Intensivstation. Alle seien aber auf dem Weg der Besserung, sagte der Leiter der Feuerwehr in der Verbandsgemeinde Dudenhofen, Stefan Zöller, gestern. Der Bürgermeister der Verbandsgemeinde, Peter Eberhard (CDU), schätzt den Schaden unterdessen auf mindestens zehn Millionen Euro. Am 28. September waren auf dem Gelände einer Gasfirma zunächst zwei Lkw in Flammen aufgegangen, kurz danach explodierte ein Gastank. 17 Feuerwehrleute wurden verletzt, zahlreiche Häuser beschädigt. (swz/Archivfoto: Lenz)
 
Quelle: Verlag: DIE RHEINPFALZ, Publikation: Frankenthaler Zeitung, Ausgabe: Nr.237, Datum: Samstag, den 12. Oktober 2013, Seite: Nr.14, "Deep-Link"-Referenznummer: '91_15281326'


 
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