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20.10.2013 - Brand Mülldeponie

20.10.2013 - Brand Mülldeponie

Am frühen Sonntag Morgen wurden die Wehren der Region zu einem Brand auf dem Gelände der Mülldeponie in Heßheim alarmiert. Dort brannte auf einer Fläche von 50 auf 20 Metern Gewerbemüll.

 

 

In der RHEINPFALZ erschienen hierzu folgende Artikel:

160 Leute im Einsatz: Brand auf der Mülldeponie in Heßheim gestern Morgen. FOTO:PRIVAT
Nach der Entwarnung: Zufahrtsbereich zur Deponie. FOTO: BOLTE

Ein Brand auf dem Gelände der Mülldeponie in Heßheim hat am frühen Sonntagmorgen für einen Großeinsatz von Feuerwehr und Rettungskräften gesorgt: 160 Menschen waren vor Ort. Auf einer Fläche von 50 auf 20 Meter brannte Gewerbemüll. Die Ursache des Brandes ist unbekannt.

Die Bewohner der Städte Frankenthal, Worms und Ludwigshafen sowie der umliegenden Dörfer des Rhein-Pfalz-Kreises und des Kreises Bad Dürkheim wurden gestern am frühen Morgen per Radio vorsorglich dazu aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Am Vormittag wurde dann Entwarnung gegeben.

Bei Schadstoffmessungen in der Luft hatte die Feuerwehr keine erhöhten Schadstoffwerte festgestellt, berichtete Thomas Bader von der Feuerwehr-Führungsgruppe des Rhein-Pfalz-Kreises gestern Vormittag. Es hat aber in einigen Bereichen in der Umgebung nach Verbranntem gestunken. Die Feuerwehren der Verbandsgemeinde Heßheim sind um 4.49 Uhr zum Brand auf die Deponie gerufen worden. „Als wir kamen, hat’s schon voll gebrannt“, sagte Reiner Geiger, Wehrleiter der Verbandsgemeinde Heßheim, gestern gegenüber der RHEINPFALZ. Bei dem Brandgut habe es sich unter anderem um Kunststoffteile und Folien gehandelt. Mehr als 50 Feuerwehrleute aus der Verbandsgemeinde Heßheim waren im Einsatz, dazu kamen Kollegen von anderen Wehren aus dem Rhein-Pfalz-Kreis, dem Landkreis Bad Dürkheim, aus Frankenthal und Worms sowie Messkräfte aus Ludwigshafen. Zu Spitzenzeiten waren insgesamt 160 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst im Einsatz, informierte Geiger.

Warum der Gewerbemüll brannte, war gestern noch nicht bekannt. Kripo-Beamte waren schon am Morgen vor Ort, berichtete Geiger. Brandermittler, die die Ursache für den Brand herausbekommen sollen, seien aber bis Mittag noch nicht in Heßheim gewesen, sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Rheinpfalz in Ludwigshafen gestern Mittag. Die Feuerwehr ist nach umfangreichen Löscharbeiten gegen 10.30 Uhr wieder abgerückt, der Betreiber habe die Fläche mit Sand und Erde abgedeckt. Die zuständigen Behörden wie das Gewerbeaufsichtsamt sind gestern Morgen über den Brand verständigt worden. (snr)

Quelle: Verlag: DIE RHEINPFALZ, Publikation: Frankenthaler Zeitung, Ausgabe: Nr.244, Datum: Montag, den 21. Oktober 2013, Seite: Nr.23, "Deep-Link"-Referenznummer: '91_15467588'

 

Brandursache unklar
HESSHEIM: Einsatz laut Notfallplan des Landkreises – Brossart kritisiert Feuerwehr


Was am frühen Sonntagmorgen den Brand auf der Süd-Müll-Deponie in Heßheim verursacht hat, ist noch nicht geklärt. Die Brandermittler hätten sich aus zeitlichen Gründen vor Ort noch nicht umsehen können, sagte gestern ein Sprecher des Polizeipräsidiums Rheinpfalz in Ludwigshafen. Süd-Müll-Geschäftsführer Benedikt Eberhard tappt ebenfalls im Dunkeln. Er bestätigt, dass es gewerbliche Kunststoffabfälle waren, die gebrannt hatten.

Wie gestern berichtet, waren am Sonntag ab etwa 5 Uhr rund 160 Feuerwehrleute und andere Kräfte im Einsatz, um ein Feuer am nördlichen Rand der Deponie zu löschen. In der Luft seien keine erhöhten Schadstoffwerte gemessen worden, hieß es vonseiten der Feuerwehr, vorsorglich sei die Bevölkerung der Region per Radio aufgefordert worden, Türen und Fenster geschlossen zu halten.

Laut Benedikt Eberhard brach das Feuer auf dem genehmigten Zwischenlager für Gewerbemüll aus. Dort lagerten Kunststoffe wie Folien, Eimer und andere Verpackungen, bis sie zwecks Entsorgung geschreddert und in Ballen verpackt würden. Eberhard schätzt, dass die vom Brand betroffene Menge zirka 1000 Kubikmeter groß war. Eine Selbstentzündung der Stoffe erscheint ihm aufgrund der Wetterlage wenig wahrscheinlich. Brandstiftung will er nicht ausschließen, „aber wahrscheinlich werden wir die Ursache nie erfahren“. Die Aufnahmen der Kameras auf dem Gelände sollen ausgewertet werden, „und für die Zukunft werden wir noch weitere Überwachungskameras installieren“, so Eberhard. Ein nennenswerter wirtschaftlicher Schaden sei nicht entstanden. Auch die Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Süd in Neustadt hat noch keine Informationen zum Auslöser des Feuers.

Bei der Brandbekämpfung kam laut SGD der Notfallplan des Rhein-Pfalz-Kreises für gefährdete Firmen zum Einsatz. Darin sei festgelegt, was in kritischen Fällen wie diesem im Verbund mit dem Betrieb, der Feuerwehr, des Technischen Hilfswerks und der Rettungsdienste zu tun sei. Beispielsweise würden dann Süd-Müll-Mitarbeiter zur Mithilfe aktiviert. Am Sonntagvormittag hatte Personal der Deponie dafür gesorgt, dass die Flammen unter großen Mengen von auf dem Gelände verfügbaren Sand erstickt wurden.

Für Franz-Josef Brossart von der Schutzgemeinschaft gegen Mülldeponie, der sich gestern bei der Redaktion meldete, stellt sich die Frage, ob der Notfallplan angesichts der Vorkommnisse bei Süd-Müll in den vergangenen Jahren ausreiche. Wie berichtet hatten sich 2009 Gewerbeabfälle und vergangenes Jahr Batterien auf dem Gelände entzündet. Dazu SGD-Sprecherin Nora Schweikert: „Wir haben keine Anhaltspunkte dafür, dass dieser Plan nicht ausreichend ist.“ Zu Brossarts Forderung nach einer permanenten Brandwache bei Süd-Müll verweist Schweikert darauf, dass es eine Brandmeldeanlage für die Gebäude gebe, das 85 Hektar große Gelände mit einer Zaunanlage gesichert sei und in großen Teilen videoüberwacht werde. Dass das Feuer am Sonntag auch auf Sonderabfälle hätte übergreifen können, wie Brossart befürchtet, schließt die Genehmigungsbehörde aus. Dazu sei das betroffene Zwischenlager zu weit entfernt gewesen.

Kritik übt Brossart auch an der Feuerwehr, die ihre vorsorgliche Warnung zu einer Zeit, als die meisten Bürger wohl geschlafen hätten, nur via Radio ausgesprochen habe. „Mit Megafonen durch die Orte zu fahren, wäre besser gewesen“, meint der Heßheimer. In Gerolsheim wurden die Bürger durch die Sirenen zur Alarmierung der Feuerwehr geweckt. Ortsbürgermeister Erich Weyer (FWG) hat sich nach eigenen Angaben gleich zur Deponie begeben. „Da waren so viele Feuerwehrleute, die hatten das unter Kontrolle“, so Weyer. Weder ihm noch Heßheims Ortschef Karl Neunreither (SPD) ist bekannt, dass Bürger durch Rauch oder Dämpfe beeinträchtigt waren. (ww)
 
Quelle: Verlag: DIE RHEINPFALZ, Publikation: Frankenthaler Zeitung, Ausgabe: Nr.245, Datum: Dienstag, den 22. Oktober 2013, Seite: Nr.15, "Deep-Link"-Referenznummer: '91_15546471'

 

Land-Magazin
Brandursache bleibt ungeklärt


Hessheim. Die Ursache für den Brand auf der Mülldeponie in Hessheim, der am Sonntag gegen 5 Uhr ausgebrochen war, wird vermutlich nie gefunden werden. Die Kriminalinspektion Ludwigshafen hat den Fall zwar zur weiteren Bearbeitung an die Polizeiinspektion Frankenthal abgegeben, diese hat laut ihrer gestrigen Pressemitteilung aber keine große Hoffnung, ihn zu lösen, weil die gesamte Brandstelle mit Sand abgelöscht und zugeschüttet wurde. Nachforschungen seien da nicht mehr möglich. Dennoch äußert die Polizei die Vermutung, das Feuer könne als Folge eines chemischen Prozesses entstanden sein. Hinweise auf Brandstiftung gebe es nicht. Gebrannt hatten wie berichtet gemischte Gewerbeabfälle, die zu rund 95 Prozent aus Kunststoffen bestanden. Verletzt wurde niemand. (rhp)

Quelle: Verlag: DIE RHEINPFALZ, Publikation: Frankenthaler Zeitung, Ausgabe: Nr.246, Datum: Mittwoch, den 23. Oktober 2013, Seite: Nr.21, "Deep-Link"-Referenznummer: '91_15580131'


 
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